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Abend


Etwas Geschichte....
Romantik und Emanzipation der Frau


Mit Beginn der Romantik hatten die Frauen zum ersten Mal die Gelegenheit, sich zu emanzipieren. Durch die neu eröffneten Leihbibliotheken waren ihnen Bücher und somit auch Bildung nicht länger verschlossen.
Sie konnten sich nun aktiv am literarischen Geschehen beteiligen. Aber auch auf nicht literarischen Ebene eröffneten sich den Frauen viele neue Möglichkeiten: Sie durften ihren Gefühlen freier folgen als bisher, und die freie Wahl des Ehemannes - bisweilen auch eines Geliebten - war im Gegensatz zu den bisherigen Konvenienzheiraten eine neue Möglichkeit für die Frauen.
Allgemein stieg ihr soziales Ansehen. Dazu trug auch bei, daß in den Gebieten, in denen in der Folge der Revolutionskriege der Code Napoleon eingeführt worden war, zivilrechtliche, vor allem vermögensrechtliche Entscheidungen der Frauen ermöglicht worden waren.
Anhängerinnen der Romantik wagten sich später dann auch mit eigenen literarischen Produktionen an die Öffentlichkeit. Die ersten Schritte zur Emanzipation waren jetzt also aufgrund der romantischen Literatur getan.
( Projekt Gymnasium Meschede Stufe 12 - Verfasser: Antje Düllmann, Daniel Köhne, Amrei Tschuschke, Dominik König )

... und noch etwas zum Träumen.
Die schöne Nacht


Nun verlaß ich diese Hütte,
Meiner Liebsten Aufenthalt,
Wandle mit verhülltem Schritte
Durch den öden, finstern Wald.
Luna bricht durch Busch und Eichen,
Zephir meldet ihren Lauf,
Und die Birken streun mit Neigen
Ihr den süßen Weihrauch auf.
Wie ergötz ich mich im Kühlen
Dieser schönen Sommernacht!
O wie still ist hier zu fühlen,
Was die Seele glücklich macht!
Läßt sich kaum die Wonne fassen!
Und doch wollt ich, Himmel, dir
Tausend solcher Nächte lassen,
Gäb mein Mädchen Eine mir.
(Johann Wolfgang von Goethe)

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